14.09.2023

Wichtiger Schritt für den Klimaschutz: Beiersdorf reduziert CO2e-Fußabdruck von Deo Aerosoldosen

  • Beiersdorf leistet durch nachhaltigere Aluminium-Verpackungen weiteren Beitrag für den Klimaschutz und zur Etablierung einer Kreislaufwirtschaft.
  • Alle Deodorantdosen, die im neuen Werk in Leipzig abgefüllt werden, beinhalten mindestens 50 Prozent recyceltes Aluminium und sind durch Materialreduktion im Gewicht reduziert.
  • Mit den umweltfreundlicheren Aerosoldosen wird der CO2e-Fußabdruck um 58 Prozent reduziert.

Hamburg, 14. September 2023 – Beiersdorf verkündet einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft: Ab 2023/24 werden alle Deodorantdosen im europäischen Sortiment mindestens zu 50 Prozent aus recyceltem Aluminium bestehen und durch Materialreduktion ein um 11,6 Prozent geringeres Gewicht haben. Damit sinken die CO2e-Emissionen in der Wertschöpfungskette um rund 58 Prozent. Dies entspricht einer Verringerung von etwa 30 Tonnen CO2e pro Jahr.

„Bei der Nutzung von recyceltem Aluminium für Aerosoldosen ist Beiersdorf heute schon Vorreiter in der Branche”, bekräftigt Isabell Niggemann, Global Procurement Manager Sustainable Packaging. „Jetzt weiten wir diese deutlich nachhaltigere Verpackungslösung auf das gesamte Deo-Sortiment aus. Dies bringt uns unserem ambitionierten Klimaziel näher, das wir uns mit unserer Nachhaltigkeitsagenda CARE BEYOND SKIN gesetzt haben: Die absolute Reduktion unserer CO2e-Emissionen für Scope 1, 2 und 3 um 30 Prozent bis 2025.“ 

„Unser neues, hochmodernes Produktionszentrum in Leipzig verfügt über eine Technologie, leichtere Dosen zu verarbeiten”, so Stephan Roelen, Werksleiter der Beiersdorf Manufacturing Leipzig. „Darüber hinaus erfüllt das Werk höchste Umweltstandards und wurde in einer modularen, flexiblen Bauweise errichtet, um agil auf neue Technologien, die Wünsche unserer Verbraucher*innen und Marktentwicklungen reagieren zu können.”

Schulter an Schulter mit Verpackungspartnern

Die erfolgreiche Umsetzung dieser Reduktion von CO2e-Emissionen ist das Ergebnis einer engagierten Zusammenarbeit zwischen Beiersdorf und führenden Verpackungsproduzenten im Bereich Aerosole. Das recycelte Material, das hier zum Einsatz kommt, stammt aus dem europäischen Markt. Es wird neu eingeschmolzen und zu Aerosoldosen verarbeitet, die Beiersdorf dann für seine Produkte, z.B. Deodorants, nutzt. Der große Vorteil dabei: Aluminium lässt sich unendlich oft recyclen ohne seine hochwertigen Eigenschaften als Verpackungsmaterial zu verlieren. Es ist leicht, stabil, gut formbar und schützt das Produkt ideal. Und der Recycling-Ansatz schafft neue Perspektiven für die Kreislaufwirtschaft und reduziert den Energieeinsatz signifikant im Vergleich zur Herstellung von Primär-Aluminium.

Die Gewichtsreduktion und der Bezug von Primärmaterial aus "grüner Produktion" sind weitere Hebel, um den CO2e-Fußabdruck zu reduzieren. Beiersdorf schöpft nun, gemeinsam mit seinen Verpackungs­lieferanten, diese Möglichkeiten in Europa aus und ist damit weiterhin Vorreiter am Markt. Auch global und über das Deo-Sortiment hinaus soll das Portfolio der Aluminiumverpackungen umgestellt werden, um die ambitionierten Nachhaltigkeitsziele bis 2025 zu erreichen.

Produktion in Leipzig nach höchsten Umweltstandards

Das neue Beiersdorf-Werk in Leipzig-Seehausen, in dem derzeit die Produktion von Kosmetikprodukten für den europäischen Markt hochgefahren wird, trägt mit seiner hochmodernen Produktionstechnologie entscheidend zur Umsetzung der „Climate Care“-Strategie des Konzerns bei. Durch die ausschließliche Nutzung erneuerbarer Energien und den Einsatz von Biogas zur Wärmeerzeugung arbeitet das Werk nahezu CO2e-neutral. Darüber hinaus ist geplant, das Werk zu einem „Energy+“-Standort auszubauen: Durch die eigene Erzeugung erneuerbarer Energien soll künftig mehr Energie gewonnen als verbraucht werden.

Künftig werden in Leipzig nicht nur Deodorants, sondern auch Haarsprays und Rasierschäume der Marke NIVEA, sowie Aerosol-Produkte von 8X4, Hidrofugal und Hansaplast für den europäischen Markt hergestellt. Das Produktionszentrum ist in der Lage, wertvolle Ressourcen wie Wärme, Abwasser und Ethanol in hohem Maße zurückzugewinnen und zu verwerten. Es bietet außerdem neue Möglichkeiten zur Befüllung von Leichtgewicht-Aerosoldosen: Um die leichtere Verpackung aus recyceltem Aluminium im Produktionsprozess verarbeiten zu können, wurden sogenannte Vakuum-Depalettierer installiert, die die besonders leichtgewichtigen leeren Dosen schichtweise, sicher und beschädigungsfrei von den Paletten zur Produktionslinie transportieren.